Bayer: 12.000 Arbeitsplätze passé – Stellenabbau bis 2021




Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will bis Ende 2021 weltweit rund 12.000 Stellen abbauen – viele davon in Deutschland. Ein Großteil der abzubauenden Stellen entfallen auf das Pflanzenschutzgeschäft und auf sogenannte »übergreifenden Konzernfunktionen«. Dies teilte das Unternehmen am Donnerstag in Leverkusen mit. Bayer: 12.000 Arbeitsplätze passé – Stellenabbau bis 2021.

Der Personalabbau des Chemie-Giganten am Rhein ist Teil eines Effizienzsteigerungsprogramms, mit dem das Unternehmen Produktivität und Ertragskraft deutlich steigern möchte. Doch das ist noch lange nicht alles: Weitere Eckpfeiler des Effizienzsteigerungsprogrammes sind die Trennung vom Geschäft mit Tiergesundheit, der Verkauf der Marken Coppertone und Dr. Scholl’s sowie die Abgabe des 60-prozentigen Anteils an dem deutschen Chemiestandort-Dienstleister Currenta. Mit dem Betriebsrat vereinbarte Bayer ein Zukunftssicherungsprogramm, das betriebsbedingte Kündigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grundsätzlich ausschließt. Die Erwartungen der Führungsriege an das Effizienzsteigerungsprogramm sowie an eine Straffung der Strukturmaßnahmen sind gewaltig – bis 2022 sollen jährliche Beiträge von mehr als 2,6 Milliarden Euro erzeugt werden.

Bayer: 12.000 Arbeitsplätze passé - Stellenabbau bis 2021

Bayer: 12.000 Arbeitsplätze passé – Stellenabbau bis 2021

Bayer kämpft derzeit an mehreren Fronten, die dem DAX-Unternehmen das Leben schwer machen. Vor allem zehren die zahlreichen Klagen nach der Übernahme von Monsanto wegen des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat an den Gewinnprognosen der kommenden Jahre. Kläger in den USA werfen des von Bayer übernommenen Unternehmens Monsanto vor, mit Glyphosat ein krebserregendes Mittel verkauft und nicht ausreichend über die Schädlichkeit informiert zu haben. Die Bayer-Aktie brach nach dem ersten verlorenen Glyphosat-Prozess massiv ein. Zudem bleiben wichtige Neuentwicklungen im so wichtigen Pharmageschäft bislang aus.

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