Benzin-Engpass im Rheinland: Erste Tankstellen schließen Zapfsäulen

Benzin- und Dieselpreise steigen




Benzin-Engpass im Rheinland: Erste Tankstellen schließen ZapfsäulenDas Niedrigwasser des Rheins macht Tankstellenbetreibern und Autofahrern gleichermaßen zu schaffen. Der Nachschub an Kraftstoff stockt, da die Tankschiffe nur noch weniger als die Hälfte der sonst üblichen Ladung aufnehmen können. Die Tankstellen-Pächter sind zunehmend in Sorge und mussten bereits erste Zapfsäulen schließen. Benzin-Engpass im Rheinland: Erste Tankstellen schließen Zapfsäulen.

 

Um die höheren Transportkosten und Mehrfahrten der Rheinschiffer auszugleichen, ziehen die Kraftstoffpreise schon jetzt kräftig an. Tendenz steigend, da auch weiterhin kein massiver Regen in Sicht ist, der den Rheinpegel wieder auf Normalniveau steigen lassen würde. Der Verbraucher muss also auch in den kommenden Wochen für Benzin und Diesel kräftig in die Tasche greifen. 

Benzin-Engpass im Rheinland: Erste Tankstellen schließen Zapfsäulen

In den letzten Wochen stiegen die Literpreise für Benzin und Diesel um mehr als zehn Cent pro Liter. Für eine durchschnittliche Tankfüllung zahlt der Autofahrer im Moment schon fünf Euro mehr, als sonst üblich. »Wir haben durch die angespannte Versorgungslage derzeit eine außergewöhnliche, nie dagewesene Situation«, so Sprecher Alexander von Gersdorff vom Mineralölwirtschaftsverband (MVV) in Berlin gegenüber EXPRESS.

Benzin-Engpass im Rheinland: Erste Tankstellen schließen Zapfsäulen
Die Benzinpreise werden weiter steigen, solange der Rhein weiterhin Niedrigwasser führt.

Wie wichtig der Transportweg Rhein ist, zeigt sich derzeit an den Lagern in Wesseling. Ein Rheintanker kann die Kapazität von umgerechnet rund 80 LKWs laden. Nun muss der Nachschub auf die eh schon verstopften Straßen in NRW verlagert werden. Zudem entstehen in Wesseling sehr lange Warteschlangen von LKWs, die den Kraftstoff an alle Tanksteller in NRW verteilen sollen. Die Schiene ist leider auch eine Alternative, da es auch hier massive Engpässe gibt. Dazu Stephan Zieger, seines Zeichens Geschäftsführer vom Bundesverband Freier Tankstellen in Bonn: »Uns fehlen die Lager in der Region, um die Versorgung dezentraler zu machen. Die Lage ist auch deshalb  einfach dramatisch.«

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