Brexit: Hundertausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum

Großkundgebung »People’s Vote March« in London




Brexit: Hundertausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-ReferendumIn London demonstrieren heute mehr als 500.000 Menschen, um gegen einen EU-Austritt des Landes zu demonstrieren. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan sprach in diesem Zusammenhang von einem historischen Moment. Brexit: Hundertausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum.

 

 

Mehr als 500.000 Briten haben heute für ein zweites Referendum zum Thema Brexit demonstriert. Im Rahmen der Großdemonstration »People’s Vote March« in der Metropole London forderten sie, über das finale Austrittsabkommen, das die britische Regierung mit der EU derzeit verhandelt, noch einmal abstimmen zu dürfen.

Brexit: Hundertausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum

Aus allen Teilen des britischen Königreiches eilten Demonstranten herbei, um für ein zweites Referendum zu demonstrieren. Selbst von den mehr als 1.000 Kilometer weit entfernten Orkney-Inseln im Norden Schottlands kamen die Austritts-Gegner herbei, um für ein geeintes Europa zu demonstrieren. Natürlich befanden sich unter den Hunderttausenden auch namhafte Vertreter der britischen Politik. Erstaunlich: Auch mehrere EU-freundliche Abgeordnete der Konservativen, die die britische Regierung stellen, nahmen an der Kundegebung teil. Auch Londons Bürgermeister Sadiq Khan (Labour-Partei) beteiligte sich am Protestzug vom Hyde Park in Richtung des britischen Parlaments.

Brexit: Hundertausende Briten demonstrieren für zweites Brexit-Referendum

Zum Hintergrund 

Im Rahmen eines Referendums im Jahre 2016 stimmte eine knappe Mehrheit der britischen Bevölkerung für einen Austritt Großbritanniens aus der EU. Die Uhr tickt – im März 2019 soll der Brexit vollzogen sein. Die Austrittsvorbereitungen jedoch laufen alles andere als geordnet ab. Vieles deutet auf einen Hard-Brexit, also einen vertragslosen Ausstieg aus der EU hin. Experten erwarten in diesem Fall Milliardenschäden für die britische und europäische Wirtschaft.

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