CO2-Steuer: Habeck drängt auf höhere Sprit-Preise




Grünen-Chef Robert Habeck plant eine CO2-Steuer einzuführen, was logischerweise zu einer Erhöhung der Kraftstoffpreise führen wird. Er sieht darin eine Möglichkeit, die Kosten für eine massive Energiewende zu finanzieren bzw. gerechter zu verteilen. Dem Deutschlandfunk gegenüber äußerte der Grünen-Politiker, dass Energie aus fossilen Brennstoffen endlich einen Preis bekommen müsse. Eine CO2-Steuer wird derzeit von Bundesumweltministerin Svenja Schulze geprüft. CO2-Steuer: Habeck drängt auf höhere Sprit-Preise.

CO2-Steuer: Habeck drängt auf höhere Sprit-Preise

CO2-Steuer: Habeck drängt auf höhere Sprit-Preise

Um Proteste wie in Frankreich zu verhindern und die steigenden Kraftstoffpreise einigermaßen zu kompensieren plant Habeck Einnahmen aus der Steuer teilweise an den Autofahrer zu Beginn eines neuen Jahres zurückzuzahlen. Habeck denkt dabei an einen Betrag von in etwa 300 Euro. Hiervon sollen vor allem einkommensschwächere Menschen profitieren, da sie laut seiner Betrachtung weniger fossile Energien verbrauchten. Wer sich ökologisch klug verhalte, könne Habeck zufolge sogar einen Gewinn machen.

Proteste wie in Frankreich denkbar?

Durchaus denkbar, denn wenn es ans Portemonnaie des Autofahrers geht, reagiert dieser »sehr sensibel«. Siehe Frankreich: Hier demonstrieren seit nunmehr vier Wochenenden in Folge Zehntausende gegen Präsident Emmanuel Macron. Die Proteste der »Gelbwesten« formierten sich, als Macron im November Steuererhöhungen auf Kraftstoffe ankündigte. Die Grünen sind sich der Sensibilität der Pläne durchaus bewusst. Habeck äußerte sich dahingehend, dass Menschen auf dem Land Erhöhungen der Kraftstoffpreise »dramatisch härter getroffen« sein werden. Deshalb wollen die Grünen die »sozialen Folgen der Energiewende mitdenken und abfedern«. Klingt alles noch reichlich vage!

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