Die Digitalisierung – auch bei HR-Management nicht mehr wegzudenken 




HR-ManagementHR – mit diesem Kürzel für Human Resources werden die immateriellen Ressourcen bezeichnet, die Unternehmen durch ihre Mitarbeiter erhalten. HR-Management wird angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels und des Wettbewerbs um die besten Talente zum zentralen Erfolgsfaktor. Und die Digitalisierung spielt dabei eine wichtige Rolle.

 

 

In einer im vergangenen Jahr durchgeführten Umfrage unter Personalverantwortlichen, Geschäftsführern und IT-Zuständigen von Unternehmen wurde eine umfangreiche Erhebung zum Einsatz von HR Software und zur Einschätzung der Entwicklung im Zeitalter der Digitalisierung gestartet. Der sogenannte HR Software-Monitor fand als Online-Befragung statt. Mehr als 200 größere Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen haben teilgenommen, so dass die Untersuchung einen repräsentativen Eindruck vermittelt.

Was der HR Software-Monitor zeigt

Dem HR Software-Monitor zufolge setzen heute bereits mehr als drei Viertel der Unternehmen Software im Bereich des HR Managements ein. Dabei geht es vor allem um Lösungen, die Zielvereinbarungen, Leistungsbeurteilungen und Feedbacks unterstützen. Man spricht hier auch von Performance Management. Obwohl der Einsatzgrad damit bereits recht hoch ist, gehen die Befragten davon aus, dass die Einsatzintensität weiter steigen wird. Bis 2020 werden rund 87 Prozent der Firmen solche Lösungen einsetzen. Die Unternehmen, die schon heute Performance Management-Software nutzen, sind damit zu zwei Dritteln zufrieden oder sehr zufrieden. Fast 60 Prozent bezeichnen den Digitalisierungsgrad in diesem Bereich bereits als hoch.

Bei Personalentwicklung, Personal- und Nachfolgeplanung – häufig auch als Talentmanagement bezeichnet – ist der Digitalisierungsgrad noch nicht ganz so ausgeprägt. Hier nutzen erst 72 Prozent der Unternehmen eine entsprechende Software. Bis 2020 wird ein Anteil von 85 Prozent erwartet. Immerhin bewerten 57 Prozent der Befragten den Digitalisierungsgrad beim Talentmanagement als hoch.

HR-Management

Am stärksten wird Software wohl derzeit in der Personalverwaltung eingesetzt. Für die Administration der Personaldaten und Entgeltabrechnungen nutzen fast alle Firmen (96 Prozent) entsprechende Software. Auch die Personalakten sind bereits zu 85 Prozent digitalisiert. Der Digitalisierungsgrad der Personalverwaltung insgesamt wird von 65 Prozent als hoch bis sehr hoch bewertet. Das ist ein Spitzenwert im Vergleich zu anderen Bereichen. Im Kontrast dazu zeigt der HR Software-Monitor auch noch Felder mit Handlungsbedarf. Vor allem bei E-Learning, Recruiting und Onboarding könnte noch mehr Digitalisierung Einzug halten.

Cloud statt On-Premise-Lösungen

Und noch auf einen Trend macht die Befragung aufmerksam: den zunehmenden Ersatz von serverbasierter Software in Form sogenannter On-Premise-Lösungen durch cloudbasierte Lösungen. Auch in Bereichen, in denen man bereits heute stark auf digitalen Support setzt, wird daher ein erheblicher Investitionsbedarf wegen der Umstellung auf „die Cloud“ gegeben sein. Umso wichtiger ist es, am Markt Anbieter mit leistungsstarker HR Software zu identifizieren, die diesen digitalen Wandel nachhaltig und reibungslos möglich macht. Wer die Digitalisierung in diesem Bereich verschläft, muss nicht nur mit weniger effizienten und kostenintensiveren Prozessen leben, sondern hat auf Dauer auch einen strategischen Wettbewerbsnachteil.




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