Die Todespfeife der Azteken




Todespfeife der AztekenDie Azteken umgibt auch heute noch noch der Hauch des Mysteriösen. Vieles ist mittlerweile bekannt, darunter auch, dass das indigene Volk ein Faible für schaurige Töne hatte. Man blies sehr gern auf Totenköpfen und klapperte mit Menschenknochen, um die schaurigsten Töne zu erzeugen. Doch nichts kommt auch nur ansatzweise an den Klang der Todespfeife heran. Das Geräusch erinnert an Schreie aus dem Jenseits, wie man es aus diversen Horrorfilmen kennt. Mit dem traditionellen Instrument wollten die Indianer Feinde in die Flucht schlagen. Die Todespfeife der Azteken.

Glaubt man Archäologen und Anthropologen, so sollte aus der kleinen Tonpfeife mit der Totenmaske die Stimme des Totenwindes sprechen. Und genau das glaubt man sofort, wenn man das grausige Geräusch zum ersten Mal hört. Es lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Auch heute kursieren noch diverse Nachbauten dieses »Musikinstruments« in Mittelamerika.

Die Todespfeife der Azteken

Die Totenkopfpfeifen hatten einen eindeutigen Bezug zur Unterwelt der Azteken. Und genau genommen sind es auch keine Totenköpfe, die von der Pfeife starren. Vielmehr handelt es sich um Mictlantecuhtli – ein Mischwesen aus dem Herrn der Unterwelt und dem Windgott Ehecatl. Die Azteken glaubten, wenn sie in die Pfeife bliesen, spräche Ehecatl höchstpersönlich zu ihnen.

Das Geräusch des Todespfiffs klingt wie ein kreischender Zombie. Man kann sich nur vorstellen, welche Auswirkungen der Pfiff von Hunderten von Pfeifen auf herannahende Feinde gehabt haben muss. Aber bis heute ist Archäologen immer noch nicht ganz klar, wofür die Todespfeifen im eigentlichen Sinne bestimmt waren. Viele vermuten hinter der Todespfeife  ein Mittel zur psychologischen Kriegsführung. Andere hingegen sehen die Todespfeife eher als ein Instrument, welches bei aztekischen Zeremonien mit Menschenopfern Anwendung fand.

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