Dieselfahrverbot in Köln: Kommt jetzt die City-Maut?




Dieselfahrverbot in Köln: Kommt jetzt die City-Maut?Kommt jetzt die City-Maut, um dem kommenden Diesel-Dilemma zu entrinnen? Das zumindest fordert Andreas Wolter von den Grünen, seines Zeichens Bürgermeister und Vorsitzender des Verkehrsausschusses. Damit hat erstmals ein führender Politiker der Metropole am Rhein diese Idee auf die Agenda gesetzt. Seiner Meinung nach sollen Autofahrer eine Gebühr für Fahrten in die Innenstadt entrichten. Widerstand ist vorprogrammiert! Dieselfahrverbot in Köln: Kommt jetzt die City-Maut?

 

Die Idee ist keine Neue: Bereits im Jahre 2017 hatte der Umwelt-, Gesundheits- und Sozialdezernent Prof. Dr. Harald Rau eine City-Maut in den Ring geworfen und zonenbezogene Fahrverbote ins Spiel gebracht. Seinerzeit war Rau jedoch sofort und sehr scharf von der amtierenden Oberbürgermeisterin Henriette Reker (61, parteilos) zurückgepfiffen worden. Doch Zeiten ändern sich und Fahrverbote drohen auch in Köln. Wolter fordert neben der City-Maut ebenfalls noch extra Busspuren, um den ÖPNV attraktiver zu machen.

Dieselfahrverbot in Köln: Kommt jetzt die City-Maut?

Dieselfahrverbot in Köln: Kommt jetzt die City-Maut?

Die Diskussion um das Diesel-Fahrverbot in Köln ist in die heiße Phase eingetreten. Andreas Pöttgen, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, warf Reker vor, ihre Hausaufgaben nicht gemacht zu haben. »Wir haben als SPD viele Maßnahmen vorgeschlagen, die sofort umsetzbar und wirksam wären — allesamt abgelehnt«, äußert sich Pöttgen. »Und was ist aus der autofreien Altstadt geworden, die Sie selbst in Ihrem OB-Wahlkampf vorgeschlagen haben?« Pöttgen fordert einen ganzen Maßnahmen-Katalog, wie beispielsweise Busspuren, Lkw-Verbote, umweltsensitive Ampeln, Ausbau des Radverkehrs, ÖPNV-Tickets sowie einen E-Bike-Zuschuss für betroffene Dieselfahrer. Die Diskussion ist im Moment alles andere, als konstruktiv. Mal wieder geht es Schuldzuweisungen und um vermeintlich gut gemeinte Ratschläge. Inwiefern eine City-Maut ein Ausweg wäre, um Fahrverbote zu umgehen, steht in den Sternen.

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