Ein Viertel der Jobs in NRW durch Roboter und Computer bedroht




Ein Viertel der Jobs in NRW durch Roboter und Computer bedrohtEiner neuerlichen Studie der Bundesagentur für Arbeit zufolge arbeiten rund 1,8 Millionen Beschäftigte in Berufen, die mindestens zu 70 Prozent von Maschinen, Computern und neuen Technologien übernommen werden könnten. Das entspricht einem Anteil von 26 Prozent aller Beschäftigten in NRW. Ein Viertel der Jobs in NRW durch Roboter und Computer bedroht.

 

 

Dass eine zunehmende Automatisierung der Arbeitsplätze durch intelligente Maschinen, Roboter, Computer und künstlicher Intelligenz Jobs kosten könnten und werden, liegt auf der Hand. In NRW arbeiten rund 1,8 Millionen Menschen in Berufen, in denen mindestens 70 Prozent der anfallenden Aufgaben durch den Kollegen Computer und Roboter erledigt werden könnten. Das entspricht einem Anteil von 26 Prozent aller Beschäftigten in NRW.

Ein Viertel der Jobs in NRW durch Roboter und Computer bedroht

Damit korrigierte die Bundesagentur für Arbeit die Zahlen einer früheren Studie nach oben. Diese Studie aus dem Jahre 2014 besagte, dass »lediglich« 15,6 Prozent aller Stellen durch den technischen Fortschritt in Sachen Computer und künstliche Intelligenz besonders bedroht seien. Die neuerlichen, nach oben korrigierten Zahlen beruhen auf den vermehrten Einsatz von Robotern, Sensoren und 3D-Techniken. Besonders die traditionellen Fertigungsberufe werden unter der zunehmenden IT-basierten Automatisierung leiden. Das Verlustrisiko des Jobs ist in NRW unterschiedlich stark ausgeprägt. Während Südwestfalen als Standort des verarbeitenden Gewerbes stark betroffen sein könnte, sei das Rheinland als Standort mit vielen Dienstleistungsberufen weniger gefährdet.

Ein Viertel der Jobs in NRW durch Roboter und Computer bedroht

Die Studie besagt jedoch auch, dass die Unternehmen derzeit noch sehr zurückhaltend beim Ersatz von Arbeitsplätzen durch Computer & Co. agieren. »In vielen Berufen, die betroffen sein könnten, gibt es einen Fachkräftemangel. Somit fehlt Unternehmen das Know-how, um technische Möglichkeiten voranzutreiben und sie umzusetzen«, erklärt Oliver Stettes vom Institut der Deutschen Wirtschaft zur Thematik. Zudem, so Stettes, scheuen Unternehmen derzeit noch die hohen Investitionssummen ab.

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