Erdüberlastungstag/Welterschöpfungstag 2018: Ab heute leben wir auf Pump




Erdüberlastungstag/Welterschöpfungstag 2018: Ab heute leben wir auf PumpDer sogenannte Erdüberlastungstag fällt nach Berechnung der Forschungsorganisation »Global Footprint« diesmal schon auf den 1. August. Das ist so früh wie nie! Ab dem 1. August 2018 lebt die Erdbevölkerung auf Öko-Pump. Die natürlichen Ressourcen, die innerhalb eines Jahres wieder nachwachsen können, sind ab heute verbraucht. Immer mehr Menschen verbrauchen immer mehr Ressourcen. Eine fatale Entwivklung für die Menschheit. Erdüberlastungstag/Welterschöpfungstag 2018: Ab heute leben wir auf Pump.

Seit vielen Jahren bewegt sich der Erdüberlastungstag immer weiter weg vom Jahresende hin zur Jahresmitte – eine Entwicklung, die uns zum nachdenken und vor allem zum Handeln anregen sollte. Im Jahre 1970 war es rechnerisch erst Ende Dezember so weit, im Jahr 2000 bereits im September. Um den Erdüberlastungstag oder auch Welterschöpfungstag zu definieren, betrachtet das Global Footprint Network den weltweiten Verbrauch von Holz, Tieren und Böden. In die Bilanz fließt ebenfalls der CO2-Ausstoß mit ein.

Erdüberlastungstag/Welterschöpfungstag 2018: Ab heute leben wir auf Pump

Seit Jahrzehnten ist die Entwicklung bereits absehbar, getan dagegen wird jedoch nichts. Es sind weltweit immer mehr Menschen, die immer weniger zur Verfügung stehende natürliche Ressourcen verbrauchen. Und Deutschland ist Weltmeister in Sachen Ressourcen-Verschwendung! Laut Aussagen von Global Footprint wirtschaften vor allem die Industriestaaten so, als hätten sie 1,7 Erden zur Verfügung. Zahlreiche Umweltschutzorganisationen nutzen den heutigen Tag, um einen schonenderen Umgang mit Rohstoffen anzumahnen.

Erdüberlastungstag/Welterschöpfungstag 2018: Ab heute leben wir auf Pump

»Ab heute leben wir für das restliche Jahr auf Pump – und auf Kosten kommender Generationen«, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD). »Eine Folge unserer Übernutzung ist der Klimawandel mit immer häufigeren Extremwettereignissen, die wir schon jetzt zu spüren bekommen.« Weiterhin betont sie, dass ein »Weiter so« keine Option sei. Mahnende Worte, die mit schönster Regelmäßigkeit jedes Jahr fallen und schon kurze zeit später wieder vergessen, sind. Auch Grünen-Chefin Annalena Baerbock äußert sich entsprechend: »Wir müssen unsere Lebensweise endlich klimafreundlicher und nachhaltiger gestalten, um den Raubbau von Ressourcen zu stoppen. Energiewende, ökologische Landwirtschaft und das zunehmende Bewusstsein für nachhaltige Produktion muss auf die politische Agenda.«




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