Griechenland: Starkes Erdbeben vor Peloponnes




 

Das Seebeben hatte eine Stärke von 5,5. Die Region ist wiederholt von Seebeben betroffen und sehr stark seebebengefährdet. Der Grund hierfür: Hier treffen in 5.300 Meter die afrikanische und die europäische Kontinentalplatte aufeinander. Als Resultat entstehen immer wieder starke Beben. Schadensmeldungen liegen der Polizei nicht vor.

Griechenland: Starkes Erdeben vor Peloponnes

Griechenland: Starkes Erdbeben vor Peloponnes

Griechenland und Italien sind die Länder Europas, die in Sachen Erdbeben am intensivsten betroffen sind. Schon seit der Antike ist die Region immer wieder von starken Erdbeben betroffen gewesen. Das letzte schwere Erdbeben fand am 21. Juni 2017 statt. Betroffen waren dabei die türkische Westküste bei Bodrum sowie die griechische Insel Kos von einem Erdbeben. Ein Erdbeben der Stärke 6,7 erschütterte seinerzeit die Region und löste einen kleinen Tsunami aus. Das Beben forderte zwei Todesopfer und richtete massive Schäden an. Auch der Tourismus auf Kos war damals von dem Beben betroffen, der wichtige Fährhafen wurde teilweise zerstört.

Eine Frage der Tektonik

Die tektonische Ausgangslage im östlichen Mittelmeer ist sehr kompliziert. Das nördliche Griechenland gehört zur eurasischen Kontinentalplatte. Der Peleponnes hingegen und die meisten Inseln der Region hingegen liegt auf der auf der ägäischen Platte. Durch die langsame Bewegung der Platten gegeneinander bedingt entstehen in den Randregionen der Platten Zonen höchster Erdbebengefahr. Die Ägäische Platte drückt im Norden gegen die eurasische Platte und im Osten gegen die anatolische Platte. Im Süden schiebt sich die afrikanische Platte unter die Ägäische Platte.

Schwere Beben seit der Antike

Bereits seit der Antike ist Griechenland von schweren Erdbeben bzw. Seebeben betroffen. Ein Beben in Sparta  im Jahr 464 kostete schätzungsweise 20.000 Menschen das Leben. Das schätzen Historiker. Zudem soll es der Auslöser für Ersten Peloponnesischen Krieg gewesen sein. Das tödliche Beben war Historikern zufolge ein Beben im Jahre 856 n. Chr. in der Region Korinth. Etwa 45.000 Menschen fanden seinerzeit den Tod.

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