Henipavirus: Tödliches Nipah-Virus – Ausbruch in Indien




Henipavirus: Tödliches Nipah-Virus - Ausbruch in IndienGegen dieses Virus gibt es weder Impfung noch eine erfolgversprechende Behandlung. Das Nipah-Virus ist extrem gefährlich und muss nach Meinung der WHO dringend global erforscht werden. In Südindien ist es nun zu einem dramatischen Ausbruch mit mehreren Toten gekommen. Offiziell bestätigt sind zwei Todesfälle. Man gehe allerdings davon aus, dass es weitere Todesopfer geben würde, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums des südindischen Bundesstaates Kerala auf Anfrage. Henipavirus: Tödliches Nipah-Virus – Ausbruch in Indien!

 

Das Nipah-Virus ist verantwortlich für Fieber, Atemwegserkrankungen und tödliche Hirnhautentzündungen. Derzeit gibt es weder einen Impfstoff noch eine wirkungsvolle Behandlung, um das heimtückische Virus zu bekämpfen. Flughunde sind die natürlichen Wirte des Erregers, an dem auch Tiere, wie etwa Schweine, erkranken können. Derzeit ist nicht bekannt, ob sich Menschen durch den Kontakt mit Flughunden oder deren Ausscheidungen infizieren können. Man geht jedoch davon aus.

Henipavirus: Tödliches Nipah-Virus – Ausbruch in Indien

Entdeckt wurde das Virus erstmals im Jahre 1998 in Malaysia. Laut WHO gehört das Virus, zusammen mit Ebola und Zika, zu den gefährlichsten Erregern überhaupt. Die Sterblichkeitsrate bei bisherigen Ausbrüchen – allesamt in Südasien gelegen – lag nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwischen 9 und 100 Prozent.

Henipavirus: Tödliches Nipah-Virus - Ausbruch in Indien

Inkubation und Krankheitsverlauf

Das Virus wird durch den Kontakt zu Schweinen sehr leicht auf Menschen übertragen. Besonders betroffen sind Menschen, die auf Schweinefarmen und in Schlachthöfen arbeiten. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist ebenfalls möglich. Bei den Infektionen in Bangladesch und Indien spielen vor allem sich von Früchten ernährende Fledermäuse eine Rolle. Sie sind Wirte des Nipah-Virus, erkranken aber nicht daran. Übertragen wurde das Virus über angebissene Früchte oder Verunreinigungen mit erregerhaltigem Kot. Die genauen Übertragungswege der Nipah-Virus-Infektion sind allerdings noch nicht exakt geklärt. Die Inkubationszeit beim Menschen liegt unter zwei Wochen. Erste Anzeichen einer Erkrankung sind hohes Fieber und grippeähnliche Symptome. Im weiteren Verlauf zeigen sich eine Enzephalitis sowie Schwindelattacken, Krämpfe, Desorientierung und Bewusstseinstrübung. Innerhalb von einem bis zwei Tagen kann der Infizierte ins Koma fallen. Jeder zweite Erkrankte verstirbt an den Folgen der Nipah-Virus-Infektion. 

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