IEA-Ausblick: Elektromobilität kann Klimawandel nicht aufhalten




IEA-Ausblick: Elektromobilität kann Klimawandel nicht aufhaltenDie Förderung von emissionsfreien Elektrofahrzeugen spielt eine wichtige Rolle im weltweiten Kampf gegen die zunehmende Klimaerwärmung. Doch ob sich damit tatsächlich der Klimawandel aufhalten lässt, ist bei weitem noch nicht in Stein gemeißelt.  Laut eines Papiers der »Internationalen Energiebehörde« IEA ist eine verstärkte Elektrifizierung des Straßenverkehrs keineswegs der Ausweg im Kampf gegen die zunehmende Erderwärmung bzw. Klimawandel. IEA-Ausblick: Elektromobilität kann Klimawandel nicht aufhalten.

Ob eine zunehmende Förderung der Elektromobilität den weltweiten Klimawandel aufhalten bzw. mindern kann, ist nicht wirklich klar. Das zumindest besagt der kürzlich veröffentlichte jährliche Ausblick der Internationalen Energiebehörde IEA. Der besagt, dass eine stärkere Elektrifizierung unserer Mobilität das Allheilmittel gegen den Klimawandel ist. Zweifelsfrei ist, dass der zunehmende Einsatz von Elektroautos und die Elektrifizierung unserer Gesellschaft und Industrie die weltweite Ölnachfrage ab 2030 schrumpfen lassen wird. Das behauptet zumindest der »World Energy Outlook 2018« der IEA. Auch positiv: Eine stärkere Elektrifizierung kann bis 2040 rund zwei Millionen Todesfälle durch Luftverschmutzung verhindern. Doch das Ganze hat auch einen mächtigen »Hinkefuß«. Setzen wir weiterhin auf fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung, werden die weltweiten CO2-Emissionen massiv steigen. Das ist logisch, da eine zunehmende Elektrifizierung und der dafür notwendige Strom ja auch irgendwo produziert werden muss. Und das geschieht weiterhin weltweit immer noch auf Basis von Kohlekraftwerken.

IEA-Ausblick: Elektromobilität kann Klimawandel nicht aufhalten
Fossile Brennstoffe zur Energieerzeugung sind ein Auslaufmodell.

IEA-Ausblick: Elektromobilität kann Klimawandel nicht aufhalten

»Elektrifizierung alleine reicht nicht aus, die Klimaziele weltweit zu erreichen«, warnt der IEA-Report. Vielmehr sei eine weltweite Strategie Energie-Strategie notwendig, die auf erneuerbare Energien mit niedrigem CO2-Ausstoß setze. Zudem sei es unerlässlich, die Energieeffizienz der entsprechenden Systeme zu steigern. Der Report besagt weiterhin, dass der weltweite Energiebedarf in den kommenden zwei Jahrzehnten stark steigen werde – vor allem in Asien. Demnach wird die globale Nachfrage 2040 um mindestens ein Viertel höher liegen als heute. Außerdem: Halten die Wirtschaftsnationen ihr Versprechen nichtenergieeffiziente Technologien einzusetzen kann der Stromverbrauch weltweit sogar um mehr als die Hälfte steigen. Der Studie nach beschert der Anstieg der Weltbevölkerung um 1,7 Milliarden Menschen sowie steigende Einkommen in den Schwellenländern einen erhöhten Energiebedarf.  Den stärksten Energiehunger prognostiziert die IEA Indien. Hier wird 2040 doppelt so viel Energie verbraucht werden wie derzeit. China folgt Indien dicht auf der Spur. In Europa und Japan wird der Bedarf dagegen leicht zurückgehen, in den USA bleibt er gleich.

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