Indonesien: Tsunami-Katastrophe mit mehr als 60 Toten




Indonesien, 23.12.2018 Und wieder einmal hat es Indonesien getroffen. Bei einer Tsunami-Katastrophe sind nach indonesischen Behördenangaben mehr als 60 Menschen ums Leben gekommen. Der Tsunami zerstörte Häuser und Ferienanlagen auf den Inseln Sumatra und Java. Besonders von den Flutwellen betroffen war die Meerenge Sundastraße. Indonesien: Tsunami-Katastrophe mit mehr als 60 Toten.

Indonesien: Tsunami-Katastrophe mit mehr als 60 Toten

Mindestens 60 Menschen sind laut Behördenangaben ums Leben gekommen und knapp 600 verletzt worden. Weitere 20 Menschen gelten noch als vermisst. Die Behörden Indonesiens befürchten jedoch, dass die Zahlen noch nach oben korrigiert werden müssen, da aus den entsprechenden Regionen derzeit noch keine exakten Zahlen vorliegen würden.

Indonesien: Tsunami-Katastrophe mit mehr als 60 Toten

Die Ursache des Tsunamis war aller Wahrscheinlichkeit der Ausbruch des in der Meerenge der Sundastrasse liegenden Vulkans Anak Krakatau.Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde. Erdbeben und auch Vulkanausbrüche sind dort keine Seltenheit. Indonesien hat so viele aktive Vulkane wie kein anderes Land der Welt. Der Ausbruch des Vulkans hatte wiederum einen massiven Erdrutsch unter Wasser zur Folge. Die Eruption des Vulkans ereignete sich am Samstag-Abend gegen 21 Uhr. Nur 24 Minuten später sei der Tsunami auf Land getroffen. Ungünstig war zudem der Zustand, dass zum Zeitpunkt des Tsunamis Flut herrschte. Laut Katastrophenschutz-Sprecher Sutopo Nugroho kamen sowohl in der zu Sumatra gehörenden Provinz Lumpang auf der nördlichen Seite der Sundastraße Menschen zu Tode als auch in Javas Provinz Banten, die südlich der Meeresenge liegt. Am schlimmsten hat es wohl Gegenden um Banten getroffen. Der Tourismus-Hotspot hat derzeit Hochsaison. Mindstens 430 Häuser, neun Hotelanlagen, zehn Schiffe und Dutzende Autos wurden beschädigt. Auch der Urlaubsstrand Carita meldet mittlerweile schwere Schäden.

Das könnte Sie auch interessieren:

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann teilen Sie diesen doch mit Ihren Freunden. Sie haben Anregungen zum Thema? Wunderbar! Dann nichts wie los und kommentieren Sie, was das Zeug hält!




Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.