Italien: Vatikan will Vaterunser ändern




Italien: Vatikan will Vaterunser ändern»Führe uns nicht in Versuchung« – genau diesen Passus des Vaterunsers kritisiert Papst Franziskus. Laut Franziskus sei dies eine schlechte Übersetzung ins Deutsche. Treffender wäre »Lass mich nicht in Versuchung geraten«, so dass Kirchenoberhaupt. In der Schweiz stieß der Vorstoß bereits letztes Jahr auf fruchtbaren Boden. Nun soll es auch deutsche Katholiken treffen. Italiens Bischofskonferenz will nun den Text des berühmtesten Gebets weltweit ändern. Italien: Vatikan will Vaterunser ändern.

Die Begründung ist zutiefst katholisch bzw. religiös: Es sei nicht Gott, sondern Satan, der den Menschen in Versuchung führe, sagte Franziskus. Man müsse die Worte so ändern, dass nicht der Eindruck entstünde, dass das Gottesbild verdunkelt werde. Daher bedarf es einer neuen Übersetzung des Vaterunsers. Bereits im letzten Jahr sprachen sich die reformierten Kirchen in der Schweiz für den Vorschlag des Papstes aus. Kantonalkirchen wie die evangelisch-reformierte Kirche im Kanton Waadt (EERV) als auch die theologische Kommission der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) fanden den Vorschlag Franziskus positiv.

Italien: Vatikan will Vaterunser ändern

Italien: Vatikan will Vaterunser ändern

Nun nimmt die Bischofskonferenz einen neuen Anlauf, das Gebet hin zu einem positiveren Gottesbild zu ändern. Die Arbeit des Projektes ist lang angelegt und nicht von heute auf morgen durchzuführen. Bereits vor sechzehn Jahren wurden der zuständigen Stelle im Vatikan entsprechende Dokumente vorgelegt. Doch nun soll es bald soweit sein. Franziskus hat bereits mehrfach klargestellt, dass er mit den entsprechenden Änderungen einverstanden ist. Zudem möchte der Vatikan eine Formulierung im »Gloria« der Messe geändert werden. Statt »Friede auf Erden den Menschen guten Willens« soll es in Zukunft »… den von Gott geliebten Menschen« heißen.

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