Japan: Firmen setzten zunehmend Ausländer für Dekontaminierung von Fukushima ein




Japan: Firmen setzten zunehmend Ausländer für Dekontaminierung von Fukushima einIn Japan weitet sich zunehmend ein Skandal aus, der politischen Sprengstoff birgt. Und darum geht es: Japanische Unternehmen setzen zur Dekontamination von Fukushima Ausländer ein, die sich im Rahmen eines Fortbildungsprogrammes im Land befinden. Japan: Firmen setzten zunehmend Ausländer für Dekontaminierung von Fukushima ein.

 

 

Seit Jahren versucht die japanische Regierung die atomar verseuchte Region rund um Fukushina zu dekontaminieren. Nun kam heraus, dass die angeheuerten Unternehmen zunehmend ausländische Arbeiter für diese sehr gefährliche Arbeit einsetzen. Bei den Arbeitern handelt es sich um Menschen, die im Rahmen eines Ausbildungsprogramms in das Land gekommen waren.

Japan: Firmen setzten zunehmend Ausländer für Dekontaminierung von Fukushima ein

Rund fünf Jahre nach der Katastrophe von Fukushima hat Japan wieder zwei Atomkraftwerke in Betrieb genommen, was die Mehrheit der Japaner mehr als skeptisch sieht. Japans Regierung jedoch befindet sich im Zwiespalt zwischen politischen Zielen und einem enormen Wettbewerbsdruck. Laut Umfrage der japanischen Zeitung »Mainichi Shimbun« sind mehr als 53 Prozent der Japaner gegen das erneute Hochfahren von Atomkraftwerken. Zunehmend geht die Bevölkerung auf die Straße, um dagegen zu demonstrieren. Und das aus gutem Grund. Die Katastrophe in nüchternen Zahlen: 19.000 Tote, 150.000 Vertriebene, eine Million zerstörte Häuser und Schäden von mehr als 200 Milliarden Dollar. Bis heute sind immer noch heute 8.000 Menschen in der Ruine des Kraftwerks und in der Region Fukushima im Einsatz. Der Betreiber TEPCO kalkuliert, dass man wohl noch die kommenden 30 bis 40 Jahre mit Dekontaminierungsarbeiten zu tun haben wird.

Und so funktioniert die Dekontaminierung

Hinter der riskanten und sehr gefährlichen Arbeit der Dekontaminierung, zu der auch zunehmend ausländische Arbeiter eingesetzt werden, steckt folgende Tätigkeit: Arbeiter spritzen, geschützt in Schutzanzügen, per Hochdruckreiniger Wasser auf die Häuser-Fassaden, sie tragen die oberste Erdschicht ab, stopfen sie in Plastiksäcke und öffentliche Plätze bekommen neuen Sand. Zudem bekommen Parks und Grünanlagen neue Pflanzen. Der Erfolg der Dekontaminierungsarbeiten ist jedoch eher zweifelhaft. 

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