Köln: Schlimmste Masern-Epidemie seit 16 Jahren




Köln: Schlimmste Masern-Epidemie seit 16 JahrenKöln verzeichnet derzeit einen drastischen Anstieg von Masernfällen. Bisher sind 67 Erkrankungen gemeldet – Tendenz stark steigend. Erwachsenen wird dringend empfohlen, ihren Impfschutz zu überprüfen. Es ist der größte Ausbruch von Masern seit 16 Jahren. Das Gesundheitsamt ist alarmiert – die Altersspanne der Infizierten reiche vom Säuglingsalter bis zum Seniorenalter von 62 Jahren. Köln: Schlimmste Masern-Epidemie seit 16 Jahren.

 

Die Hauptrisikogruppe in Sachen Masern liegt laut Aussagen der Abteilung für Infektions- und Umwelthygiene des Kölner Gesundheitsamts im Alter zwischen 20 und 25 Jahren. Als Grund nennt man hierfür hauptsächlich die niedrige Impfquote dieser Jahrgänge; die heute Erkrankten seien als Kind meist nur einmal oder meist gar nicht geimpft worden. Heutzutage ist eine Zweifach-Impfung. 

Köln: Schlimmste Masern-Epidemie seit 16 Jahren

2017 lag die Zahl der Masern-Erkrankungen bei 16 Fällen, 2016 wurden sogar gar keine Fälle gemeldet. Der letzte große Ausbruch der Masern fand im jähr 2001 mit mehr als 400 Erkrankungen statt. Köln hängt in Sachen Impfung gegen Masern hinterher: Bei Kindern liegt die Quote bei 90 Prozent, bei Erwachsenen darunter. Das ist zu wenig, wie das Gesundheitsamt weiß. Um Masern effektiv zu bekämpfen, ist eine Impfquote von mindestens 95 Prozent notwendig.

Köln: Schlimmste Masern-Epidemie seit 16 Jahren

Der Infektionsweg scheint mittlerweile auch klar: Vor rund einem Monat hat ein Erkrankter in einem Ärztehaus sowie einem Einkaufszentrum jede Menge anderer Menschen angesteckt. Masern sind hochansteckend. Der Aufenthalt in einem Raum reicht aus, um sich mit Masern anzustecken.

Fieber, Husten und Schnupfen sind erste Anzeichen

Masern beginnen meist mit hohem Fieber, Husten und Schnupfen. Nach kurzer Zeit bis hin zu wenigen Tagen bildet sich ein Ausschlag im Gesicht und hinter den Ohren. Dieser Ausschlag breitet sich recht zügig über den ganzen Körper aus. Lindert sich die Krankheit nach acht Tagen nicht , steigt die Gefahr sehr ernsthafter Erkrankungen wie beispielsweise Lungen- und Mittelohrentzündungen oder Infektionen des Kehlkopfs und der Luftröhre. Schlimmstenfalls tritt in seltenen Fällen eine Gehirnhaut- und Gehirnentzündung auf. Und genau diese führen in eher seltenen Fällen zum Tode.

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