Mit einem Homeoffice steuerliche Vorteile nutzen 




Homeoffice steuerliche VorteileVon zu Hause arbeiten, wird für viele immer interessanter. Genügend Gründe sprechen dafür. Wer sich dazu entschließt und auch das Okay seines Chefs erhält, sollte den Arbeitsbereich gut wählen, sorgfältig ausstatten und richtig nutzen. Besonders interessant ist zudem eine steuerliche Absetzbarkeit von Betriebs- und Anschaffungskosten. Mit einem Homeoffice steuerliche Vorteile nutzen!

 

Vor wenigen Jahren lag der Prozentsatz von denjenigen, die ihren Wohnsitz auch als Arbeitsplatz nutzen, noch bei knapp 8 Prozent. Die Tendenz ist jedoch deutlich steigend, mittlerweile geht die Statistik davon aus, dass knapp ein Viertel der Beschäftigten auch in Deutschland von zu Hause arbeiten. Das ist einfach zu begründen, denn dieses Arbeitsplatzmodell verspricht

  • mehr Flexibilität
  • ein hohes Maß an Komfort
  • umfassende Familienfreundlichkeit
  • gesteigerten Arbeitseinsatz und
  • hohe Motivation. 

Mit einem Homeoffice steuerliche Vorteile nutzen 

Neben der eigenen Persönlichkeit, die dazu geschaffen sein muss, eigenständig zu arbeiten und ohne Kollegen auszukommen, ist es wichtig, Arbeit und Freizeit konsequent zu trennen.

Homeoffice steuerliche Vorteile

Auf die richtige Einrichtung kommt es an

Wer sich entschließt, von zu Hause arbeiten zu wollen, sollte sich den geeigneten Platz im Wohnraum suchen. Ist kein eigenes Zimmer zur Verfügung, muss eine Stelle in der Wohnung gefunden werden, die in Sachen Ruhe und Licht, aber auch in puncto Möglichkeiten für Schreibtisch und Stauraum viel zu bieten hat. Zur standardmäßigen Einrichtung gehört ein Schreibtisch, der idealerweise höhenverstellbar ist und genügend Fläche für Laptop, Notizutensilien und Schreibzeug bietet. Dazu ein Schreibtischsessel, der rückenschonend ist, und Stauraum. Hier bieten individuelle Lösungen, wie Steckregale vom Fachhändler sehr gute Möglichkeiten. 

Steuerliche Absetzbarkeit nutzen

Grundsätzlich kann jeder, der im Homeoffice arbeitet, seinen Arbeitsplatz steuerlich geltend machen. Die Regeln dazu sind allerdings streng gefasst. So etwa darf die Räumlichkeit ausschließlich für die Arbeit verwendet werden. Eine zusätzliche Nutzung, etwa als Spielzimmer, als Übernachtungszimmer für Gäste oder dergleichen, ist nicht gestattet. Auch Räume, die ihrem Typ nach, kein Arbeitszimmer darstellen – wie zum Beispiel ein Durchgangszimmer – dürfen in Bezug auf Betrieb und Einrichtung nicht steuerlich berücksichtigt werden. Stellt sich noch die Frage, wer überhaupt ein Arbeitszimmer zu Hause absetzen kann. Dazu zählen alle diejenigen, die tatsächlich durch die Tätigkeit im Homeoffice ihren Lebensunterhalt bestreiten. Zu diesen zählen zum Beispiel:

  • Freelancer
  • Schriftsteller
  • Lektoren
  • Redakteure
  • Versicherungsvertreter
  • Steuerberater oder
  • Künstler.

Diese können die kompletten Kosten für ihre Tätigkeit von der Steuer absetzen. Gleiches gilt für Rentner und Pensionäre.

Was von der Steuer abgesetzt werden kann

Wer nur gelegentlich im Homeoffice arbeitet, etwa als Lehrer, der dort Schularbeiten korrigiert oder Handelsvertreter, der seine Termine nachbearbeitet, kann pro Jahr 1250 Euro steuerlich geltend machen. Alle anderen können sämtliche Kosten wie

  • Strom
  • Miete
  • Heizung

in der Steuererklärung anführen. Dabei ist zu beachten, dass dies anteilsmäßig zur gesamten Wohnfläche berechnet werden muss. Auch Aufwendungen für Möbel, Gestaltungselemente oder Instandhaltungsmaßnahmen sind steuerlich absetzbar. Damit kann sich das Arbeiten von zu Hause gleich noch mehr lohnen, was der Produktivität weiter zuträglich ist. 




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