NATO-Manöver »Trident Juncture« kostet deutschen Steuerzahler 90 Millionen Euro




NATO-Manöver »Trident Juncture« kostet deutschen Steuerzahler 90 Millionen EuroDie Beteiligung der Bundeswehr am NATO-Großmanöver kostet den Steuerzahler rund 90 Millionen Euro. Mehr als die Hälfte der Summe kommt dem Gastgeber Norwegen zugute, der für die Verpflegung und das Feldlager der Soldaten aufkommt. Den Rest der Summe muss der Steuerzahler für den Hin- und Rücktransport von Mensch und Material aufwenden. NATO-Manöver »Trident Juncture« kostet deutschen Steuerzahler 90 Millionen Euro.

 

Kommenden Donnerstag geht´s los. Im Rahmen des NATO-Großmanövers »Trident Juncture« vom 25. Oktober bis zum 23. November 2018 möchte die NATO ein abschreckendes Signal an Russland senden und den Bündnisfall trainieren. Dieser wird dann ausgerufen, wenn eines der 29 Mitgliedsländer der NATO angegriffen wird. An der Übung nehmen ungefähr 50.000 Soldaten teil. Es ist das größte Manöver seit Ende des Kalten Krieges. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 10.000 Soldaten, wovon 8.000 Soldaten vor Ort sein werden. Nach dem NATO-Partner USA stellt Deutschland den zweitgrößten Posten Soldaten während dieser Übung.

NATO-Manöver »Trident Juncture« kostet deutschen Steuerzahler 90 Millionen Euro

NATO-Manöver »Trident Juncture« kostet deutschen Steuerzahler 90 Millionen Euro

Das massive Aufgebot an Mensch und Material aus Deutschland liegt vor allem in der Tatsache begründet, dass die Truppe ab Anfang 2019 die Führung der schnellen Eingreiftruppe der NATO übernehmen soll. Die trägt die Bezeichnung »VJTF« (Very High Readiness Joint Task Force) und wurde nach der Ukraine-Krise ins Leben gerufen. »Deutschland nimmt hier bewusst eine Vorreiterrolle ein«, so ein Sprecher des Verteidigungsministeriums gegenüber der dpa zur starken Beteiligung an »Trident Juncture«.

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