November 2018: Verbraucherpreise steigen – Inflation weiterhin hoch




Die kräftig angestiegenen Energiepreise haben einer Senkung der Inflationsrate einen Strich durch die Rechnung gemacht. Sie sank im Vergleich im November nur leicht. Die Teuerungsrate fiel auf 2,3 Prozent, nachdem sie im letzten Monat mit 2,5 Prozent noch ein Zehn-Jahres-Hoch erreicht hatte. November 2018: Verbraucherpreise steigen – Inflation weiterhin hoch.

November 2018: Verbraucherpreise steigen - Inflation weiterhin hoch

Besonders tief in die Tasche muss der Verbraucher derzeit für leichtes Heizöl, greifen. Dieses verteuerte sich pünktlich zur kalten Jahreszeit um satte 40,7 Prozent. Auch die Kraftstoffpreise schlossen sich diesen Trend an – sie stiegen um bis zu 15 Prozent. Ein Grund für den rasanten Preisanstieg liegt nach Einschätzung der Experten im Niedrigwasser des Rheins, das eine Versorgung per Tankschiff sehr viel schwieriger gestaltete. Andere sehen wiederum im Preisanstieg eine günstige Gelegenheit für Mineralölkonzerne noch mal Kasse zu machen, da die erhöhten Transportkosten mit nur lediglich 1 bis 1,5 Prozent zu Buche schlagen dürften. Insgesamt verteuerte sich Energie binnen Jahresfrist um 9,3 Prozent. Seit März 2018 habe sich der Preisanstieg kontinuierlich verstärkt, erklärten die Statistiker. Interessant an dieser Stelle: Wären die Energiepreise auf einem konstant niedrigen Niveau, läge die Inflationsrate im November lediglich bei 1,4 Prozent.

November 2018: Verbraucherpreise steigen – Inflation weiterhin hoch

Positive Nachricht: Der Preisanstieg bei Nahrungsmitteln schwächt sich weiterhin ab und dämpft damit die Gesamtteuerungsrate. Lebensmittel verteuerten sich insgesamt um 1,4 Prozent, nach 1,9 Prozent im Oktober. Eine Ausnahme gibt´s jedoch: Bei Gemüse muss der Verbraucher deutlich mehr zahlen als noch im Vormonat (plus 9,8 Prozent). Ebenso verteuerten sich Bier (plus 5,9 Prozent) sowie Tabakwaren (plus 3,1 Prozent) kosteten binnen Jahresfrist. Der Verbraucherpreisindex erhöhte sich von Oktober auf November um 0,1 Prozent.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Statistischen Bundesamtes.

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