Pebble Island: Insel zu verkaufen – Pinguine inklusive




Sie suchen die Ruhe, sind von Menschen genervt und der Zivilisation müde? Dann sollten Sie jetzt zuschlagen. Pebble Island steht zum Verkauf – eine einsame Insel mit Pinguinen als Nachbarn im Atlantik. Die Insel gehört zum Falkland-Archipel und bietet jede Menge Landschaft und Ruhe fürs Geld. Pebble Island: Insel zu verkaufen – Pinguine inklusive.

Pebble Island: Insel zu verkaufen - Pinguine inklusive

Pebble Island ist ein hübsches Fleckchen Erde mit sanften Hügeln, Tausenden von Schafen und gehört zum Archipel der Falkland-Inseln im Atlantik. In nur 45 Minuten ist die kleine Insel per Flugzeug von Port Stanley, der Hauptstadt der Falkland-Inseln, erreichbar. Okay, Pebble Island ist nicht unbedingt der wahrgewordene Südsee-Traum mit türkisfarbenem Wasser und tropischen Palmenstränden. Aber trotzdem, die raue Landschaft hat auch ihre schönen Momente. Am weißen Sandstrand der Insel beispielsweise brüten Seelöwen und fünf Pinguin-Arten wackeln gemütlich über den Sand. Pittoresk!

Pebble Island: Insel zu verkaufen – Pinguine inklusive

Die Insel ist etwa 19 Meilen lang und vier Meilen breit, beherbergt eine Vielzahl von Tieren und ein kompliziertes militärisches Erbe. Die Westseite der Insel beherbergt beispielsweise die Überreste eines abgestürzten argentinischen Militärflugzeugs, das von den Briten während des Falklandkriegs von 1982 abgeschossen wurde. Zudem gibt es diverse einfache Kreuze, die an die Besatzung der »HMS Coventry« erinnern. Das Schiff wurde während des Krieges vom argentinischen Militär bombardiert und versenkt. Die Insel steht nun das erste Mal seit fast 150 Jahren zum Verkauf. 1869 kaufte John Markham Dean das Eiland und weitere Inseln, um darauf eine Fischverarbeitungsstationen zu errichten. Seit dieser Zeit verpachten Deans Nachkommen die Inseln an Schafzüchter. Jetzt jedoch wollen die Erben Pebbe Island verkaufen. Gebote werden bis Januar 2019 angenommen. »Wir sind offen für Angebote und es gibt keinen Richtpreis«, sagt Claire Harris, eine Nachfahrin der Deans. Der erhoffte Preis dürfte wohl weit über dem des Urahnen liegen, der die Insel für 400 Pfund gekauft hatte. Es gibt jedoch eine Bedingung: »Wir würden wollen, dass Landwirtschaft, Tourismus und Naturschutz weitergehen«, sagt Claire Harris.

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