Rätselhaft: Mysteriöser schwarzer Sarkophag in Alexandria (Ägypten) entdeckt




Rätselhaft: Mysteriöser schwarzer Sarkophag in Alexandria (Ägypten) entdecktEs ist ein Fund, der seinesgleichen sucht und äußerst selten ist. In fünf Metern Tiefe haben Archäologen dieser Tage im ägyptischen Alexandria einen unversehrten Sarkophag aus massivem Granit entdeckt. Dieser scheint uralt zu sein und die Forscher sind nun sehr gespannt, wessen Überreste sich im Inneren verbergen. Rätselhaft: Mysteriöser schwarzer Sarkophag in Alexandria (Ägypten) entdeckt.

 

Alexandria ist ein weltweit einzigartiger archäologischer Hotspot. Wen wundert´s, besteht die Metropole doch seit der Antike. Und somit stoßen Archäologen schon bei Grabungen von geringer Tiefe immer wieder auf Spuren längst vergangener Kulturen. So auch vor wenigen Tagen als wissenschaftliche Mitarbeiter eine potentielle Baustelle begutachten, bevor es mit den Baumaßnahmen losgehen sollte. Eine durchaus übliche Praxis in Städten und Landschaften mit geschichtsträchtigem Hintergrund.

Rätselhaft: Mysteriöser schwarzer Sarkophag in Alexandria (Ägypten) entdeckt

In einer Tiefe von fünf Metern legten die Wissenschaftler einen massiven Granit-Sarkophag frei. Die Experten schätzen, dass das gewaltige Teil aus dem Ptolemäerreich stammt und mehr als 2000 Jahre alt ist. Der Sarkophag ist in seinen Dimensionen eher ungewöhnlich – er ist 2,65 Meter lang und 1,85 Meter hoch und zählt damit zu den größten in der Region jemals gefundenen Artefakten. Und das Beste ist, dass der Mörtel an den Seiten des Sarkophags noch immer intakt ist. Er ist also ungeöffnet und unversehrt. Eine Sensation und Glücksfall gleichermaßen, denn fast alle Gräber wurden seit der Antike bis in unsere heutige Zeit geplündert und sind damit ein für alle Mal zerstört worden.

Rätselhaft: Mysteriöser schwarzer Sarkophag in Alexandria (Ägypten) entdeckt

Und wer liegt drin?

Die große Frage, welche die Archäologen nun treibt, ist, wer im Inneren des Sarkophags liegt. Wilde Vermutungen und Spekulationen machen die Runde. In der Nähe des Sarkophags legten die Wissenschaftler außerdem einen weißen Alabasterkopf frei. Dieser, so mutmaßen die Experten, könnten zu dem Toten im Sarkophag gehören. Sie vermuten deshalb, dass es sich um einen Mann handelt, der irgendwann zwischen 323 und 30 vor Christus lebte. Das wäre die Zeit, als die legendäre Kleopatra Ägypten beherrschte.

Die Archäologen versuchen nun, den Sarkophag zu öffnen, um einen Blick in das Innere zu werfen und um Näheres zum Toten in Erfahrung zu bringen. Allein wegen der Größe des Sarkophages vermuten sie, dass neben dem Toten auch umfangreichen Grabbeigaben zu finden sein werden. Übrigens: die Ptolemäer rechnen Archäologen nicht zur pharaonischen Zeit, sondern zur späteren griechisch-römischen Ära.

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