Schwarmbeben: Erdbeben im Vogtland erschüttert die Region




Schwarmbeben: Erdbeben im Vogtland erschüttert die RegionEin Erdbeben der Stärke 4,2 hat am Pfingstmontag-Abend das Vogtland erschüttert. Das Epizentrum befand sich im Nordwesten Tschechiens bei Luby und knapp 20 Kilometer nördlich von Cheb. Erst letzte Woche gab es ein sogenanntes Schwarmbeben. Und Forscher die Region mittlerweile als erdbebengefährdetes Gebiet. Schwarmbeben: Erdbeben im Vogtland erschüttert die Region.

 

 

Seit dem 10. Mai findet in der Region zwischen Sachsen, Tschechien und Bayern ein Schwarmbeben statt. Was das gestern im Vogtland für Erstaunen und Verwirrung der Menschen sorgte, war das stärkste Beben dieses Schwarmbebens – es hat eine Stärke von 4,2.

Schwarmbeben: Erdbeben im Vogtland erschüttert die Region

Bei einem Schwarmbeben treten in dichter zeitlicher Reihenfolge kleinere Erdstöße im sogenannten »Herdgebiet« auf. Über Schäden und Verletzte ist derzeit nichts bekannt. »Ich habe Fernsehen geschaut und plötzlich gespürt, wie sich auf einmal das Sofa bewegt, außerdem war draußen ein Knall zu hören«, sagte ein Augenzeuge aus der Region um Karlsbad dem tschechischen Rundfunk. Augenzeugen berichteten, dass Gläser und Geschirr in Schränken geklirrt haben. Zudem haben sehr viele Haustiere auf das Beben mit Angst und Panik reagiert. Bereits Mitte der 80er-Jahre gab es in der Region ein Erdbeben mit einer Stärke von 4,6. Damals gab es vor allem Schäden an Gebäuden.

Schwarmbeben: Erdbeben im Vogtland erschüttert die Region

Erdbeben in der Region Sachsen drohen

Die Forschungsergebnisse der Mitarbeiter des Deutschen Geoforschungszentrums in Potsdam sind beunruhigend: Die Untersuchungsergebnisse zweier Erdbeben von 2015 und 2017 führten zu beunruhigenden Ergebnissen – die Beben waren ungewöhnlich tief! Die Beben entstanden in einer Tiefe von knapp 29 Kilometern. Dies deute auf »tiefreichende Störungszonen« hin. Bisher dachte man, dass diese seismisch nicht aktiv seien. Das Problem: Kleinere Beben wachsen unter Umständen zu einem Größeren zusammenwachsen. 

Bereits im 16. Jahrhundert berichten Kirchenbücher darüber, dass es zwischen Böhmen, Sachsen und der Oberpfalz immer wieder Erdbeben gab. Warum gerade hier die Erde häufiger bebt haben Forscher erst vor wenigen Jahren herausgefunden: Die regelmäßig auftauchenden Erschütterungen werden durch aufsteigendes Magma aus dem Erdinneren ausgelöst. Man vermutet, dass mindestens zwei Magmareservoire gibt – eines in 60 bis 70 Kilometern Tiefe sowie ein zweites in etwa 30 Kilometer Tiefe.

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