Sicherheitslücke Überwachungskameras – Millionen Xiongmai-Geräte betroffen




Sicherheitslücke Überwachungskameras - Millionen Xiongmai-Geräte betroffenEs ist eine schwerwiegende Sicherheitslücke, die jetzt bekannt wurde. Millionen von Überwachungskameras sind anfällig für Hacker. Die können Aufzeichnungen abfangen bzw. auf das dahinterliegende Netzwerk zugreifen. Betroffen sind Geräte des chinesischen Herstellers Xiongmai. Mehr als 100 Hersteller verbauen Hardware dieses Herstellers. Sicherheitslücke Überwachungskameras – Millionen Xiongmai-Geräte betroffen.

 

Kriminelle Hacker sind in der Lage eine verwendete Überwachungskamera als ein Spionagewerkzeug zu missbrauchen. Jeder Schritt in heimischer Umgebung kann von den Hackern verfolgt werden. Sicherheitslücken in diesem Segment sind keine Ausnahme, aber die Dimension, die nun ans Licht kommt, sprengt definitiv alles Dagewesene. Dies belegt eine Untersuchung der IT-Beratungsfirma SEC-Consult (hier gibt es auch eine Liste mit den betroffenen Geräten bzw. Herstellern).

Sicherheitslücke Überwachungskameras – Millionen Xiongmai-Geräte betroffen

Die Produkte von Hangzhou Xiongmai Technology sind in Sachen Sicherheit eine mittlere Katastrophe – gelinde gesagt. Sie fragen sich nun sicherlich »Xiong… Wer?!«. Und das mit Recht. Das chinesische Unternehmen dürfte hierzulande kaum jemand kennen. Dennoch: Xiongmai ist einer der größten Produzenten von Videoüberwachungstechnik weltweit. Die Hardware des chinesischen Herstellers wird im Fachhandel unter vielen Markennamen geführt – mehr als 100 Hersteller benutzen die Hardware der Chinesen.

Sicherheitslücke Überwachungskameras - Millionen Xiongmai-Geräte betroffen

Das Angenehme an diesen Überwachungskameras ist die Tatsache, dass die Besitzer aus der Ferne auf das Überwachungs-Equipment zugreifen können. Somit ist bequem möglich, von unterwegs aus per Smartphone mal einen Blick zu riskieren, ob zuhause alles seinen Gang geht. Doch genau hier lauert die Gefahr: Dritte können den Stream abfangen, mitschneiden und sogar auf das dahinterliegende heimische Netzwerk zugreifen. Die Kamera dient als Einfallstor. Dies liegt vor allem daran, dass die Sicherheitsmaßnahmen lächerlich niedrig sind. So ist beispielsweise das Standardpasswort des Administratoren-Kontos (Benutzername »admin«) leer. Nutzer werden bei der Einrichtung nicht aufgefordert, dieses Passwort zu ändern. Wie kann ich mich nun schützen? Ganz einfach: Benutzen sie Geräte nicht mehr und warten Sie, bis der Hersteller sämtliche Schwachstellen für alle betroffenen Geräte behoben hat. Ändern Sie Passwörter, auch wenn das nicht unbedingt einen hundertprozentigen Schutz bedeutet.

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