Siebenschläfertag 2018: Hoffnung auf schönen Sommer




Siebenschläfertag 2018: Hoffnung auf schönen SommerEs ist eine alte Bauernregel die da besagt, dass morgen der entscheidende Tag für einen schönen Sommer ist. Der Siebenschläfertag bestimmt das Wetter der kommenden Wochen: »Ist der Siebenschläfer nass, regnet’s ohne Unterlass«. So lautet die Bauernregel zu diesem Tag. Wissenschaftlich betrachtet setzt Ende Juni meist eine Großwetterlage ein, die oft länger Bestand habe. Siebenschläfertag 2018: Hoffnung auf schönen Sommer.

Na dann hoffen wir mal, dass morgen schönes Wetter ist. Denn laut Bauernregel des Siebenschfäfertages bekommen wird dann mindestens für die kommenden sieben Wochen wunderbares Wetter mit viel Sonne und warmen Temperaturen.

Siebenschläfertag 2018: Hoffnung auf schönen Sommer

Wer sind eigentlich diese Siebenschläfer, die über unseren Sommer entscheiden? Der Siebenschläfer ist ein mausähniches, nachtaktives Nagetier. Das Tier erinnert irgendwie an Eichhörnchen, ist jedoch deutlich keiner, hat große schwarze Augen, rundliche Ohren und einen buschigen Schwanz. Ach ja, und es ist sehr süß. Die Tiere werden bis zu 9 Jahre alt und erreichen ein Gewicht von 70 bis 160 g. Der Siebenschläfer war in Deutschland Tier des Jahres 2004. Im Moment ist der Siebenschläfer auf der Suche nach einem geeigneten Platz für seinen Nachwuchs und deswegen besonders aktiv. Wer hat und wer möchte, sollte den kleinen Freunden etwas Platz auf dem Dachboden verschaffen bzw. einen Siebenschläferkasten im Garten aufzuhängen. »Weil die natürlichen Unterschlüpfe immer seltener werden, suchen sich Siebenschläfer auch eine Unterkunft in Siedlungen«, erklärt Kerstin Schnücker vom Nabu Rheinland-Pfalz. »Sie haben keine andere Wahl als auszuweichen.«
Siebenschläfertag 2018: Hoffnung auf schönen Sommer

Und historisch gesehen?

Geschichtlich betrachtet ist der Siebenschläfertag der liturgische Gedenktag für die sieben Schläfer von Ephesus am 27. Juni. Seinen Namen verdankt der Siebenschläfertag einer alten Legende. Die besagt, dass sieben jungen Christen während der Zeit der Christenverfolgug unter Kaiser Decius (249–251) in eine Berghöhle nahe Ephesus flüchteten. Unglücklicherweise wurden sie entdeckt, verraten und daraufhin lebendig eingemauert. Jedoch starben die sieben Christen nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.

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