Umfrage: Merkel soll als Kanzlerin abtreten




Umfrage: Merkel soll als Kanzlerin abtreten

Einer aktuellen Umfrage zufolge soll Angela Merkel nicht nur das Amt der CDU-Chefin abgeben, sondern ebenfalls als Bundeskanzlerin zurücktreten. Knapp zwei Drittel der Befragten haben dies zum Ausdruck gebracht. Umfrage: Merkel soll als Kanzlerin abtreten.

Das Ende Angela Merkels als Vorsitzende de CDU ist ja bereits beschlossene Sache. Dies hatte die aktuelle Bundeskanzlerin ja letzte Woche vor der Öffentlichkeit verkündet. Sie kündigte an, dass sie nach 18 Jahren beim CDU-Parteitag Anfang Dezember nicht mehr als Kandidatin für den Parteivorsitz kandidieren wolle. Ihre Amtszeit als Kanzlerin jedoch wolle die 64-Jährige beenden. Das geht den meisten Deutschen noch nicht weit genug – zumindest wenn man den Zahlen einer aktuellen Umfrage Glauben schenken darf. Sie möchten, dass Merkel ebenfalls den Stuhl der Bundeskanzlerin nach 13 Jahren Amtszeit räumt.

Umfrage: Merkel soll als Kanzlerin abtreten

Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Insa-Umfrage unter 4000 Personen, die für »Bild« ins Leben gerufen wurde, stimmten 62,2 Prozent der Aussage zu, Merkel solle im kommenden Jahr ihr Amt als Regierungschefin abgeben. Als Nachfolger sehen die meisten Befragten den jeweiligen CDU-Parteivorsitzenden. Mit »Nein« antworteten 37,8 Prozent. Also wäre es durchaus denkbar, dass einer der angetretenen Kandidaten um den Parteivorsitz der CDU durchaus der neue Kanzler der Bundesrepublik sein könnte.

Umfrage: Merkel soll als Kanzlerin abtreten

Als aussichtsreiche Kandidaten gelten die bisherige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer, Gesundheitsminister Jens Spahn und der frühere Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz. Kramp-Karrenbauer gilt als vertraute Merkels. Spahn und Merz hingegen traut man zu, die CDU wieder auf einen konservativeren Kurs zu bringen. Und noch ein Umfrageergebnis: Einer Umfrage des Instituts Emnid zufolge für »Bild am Sonntag« äußerten 54 Prozent der Unionsanhänger Bedauern, was den Rückzug Merkels vom CDU-Vorsitz betrifft. 46 Prozent hingegen sehen dies als Chance einer Neuausrichtung der Partei. Unter den Bewerbern für die Nachfolge Merkels an der Parteispitze würden sich 44 Prozent der Unionsanhänger für Merz entscheiden, 39 Prozent würden Kramp-Karrenbauer bevorzugen und neun Prozent Bundesgesundheitsminister Spahn.

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